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Borellienserologie

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Borellienserologie

Borrelieninfektionen werden bezüglich ihrer Häufigkeit oft unterschätzt. Die vergleichsweise hohe Prävalenz von Borrelienantikörpern in der Gesamtbevölkerung (bis 10%) bezeugt ein nicht unbeträchtliches Infektionsrisiko.

Nicht immer sind sich Patienten eines erfolgten Zeckenbisses bewußt und suchen mit relativ unspezifischen Allgemeinsymptomen den Arzt auf. In Anbetracht der z. T. erheblichen Spätfolgeschäden, die durch Borrelieninfektionen bedingt sein können, besteht die Notwendigkeit einer rechtzeitigen und zuverlässigen Diagnostik.



Der Erfolg dieser Diagnostik lebt auch bei Anwendung der Aktuellsten der derzeit zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden vom Dialog des behandelnden Arztes mit dem untersuchenden Labor. Ohne Angabe der relevanten anamnestischen Daten und der Symptomatik läuft die Labordiagnostik der Borrelienserologie zwangsläufig ins Leere.


Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe:


1. Borrelien haben eine enge Verwandtschaft zu den Treponemen und Leptospiren. Dadurch bedingte Kreuzreaktionen erschweren die Befundinterpretation und bedürfen der Abklärung.
2. Die Bildung der spez. Antikörper folgt bei den Borrelien nicht den üblichen Grundprinzipien.
3. Andere Infektionen, die eine polyklonale Lymphozytenstimulation bewirken können (z. B. EBV, CMV), interferieren bei der Borrelienserologie.
4. Therapie mit den üblichen antibiotischen Wirkstoffen führt oft zu schwer interpretierbaren Befundmustern, insbesondere wenn keine näheren Angaben hierzu vorliegen.

Um eine möglichst optimale diagnostische Aussage zu erhalten, führen wir i. allg. gleichzeitig einen spez. Enzymimmunoassay und einen Westernblot durch. Kreuzreaktionen mit Treponema pallidum oder EBV werden bei positivem Befund ausgeschlossen.

Indikationen für die Untersuchung sind:

* ein mindestens 2 Wochen zurückliegendes oder über diesen Zeitraum bestehendes Erythema migrans bzw. 4 Wochen nach Zeckenbiß (Zu einem früheren Zeitpunkt ist die Serologie negativ !)
* Unklare Arthritiden, insbesondere der großen Gelenke (hier kann auch Synovia hilfreich sein)
* Menningopolyradikulitis Bannwarth, Facialisparesen, Chronic Fatigue Syndrome (CFS), unklare Neuropathien mit Verdacht auf Neuroborreliose (in diesen Fällen kann auch Liquoranalytik indiziert sein)

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