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Grippaler Infekt

Ratgeber



Gegen eine fieberhafte Erkältung bzw. einen grippalen Infekt gibt es keine kausale Therapie.

Ziel der Behandlung:
1. Symptome lindern
2. Den Allgemeinzustand verbessern
3. Die Erkrankungsdauer verkürzen
4. Die allgemeine Infektabwehr zu stärken



Phytotherapie:

Zu Beginn einer fieberhaften Erkrankung bietet sich als Schwitzkur Tee aus Lindenblüten - und Holunderblüten:

Teerezept bei grippalem Infekt
Hagebutten 60,0
Holunderblüten 20,0
Lindenblüten 20,0

1 EL. Teemischung mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Min. zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen. Je eine Tasse vor den Mahlzeiten.



Zur Immunmodulation können Sonnenhut- oder Pelargonienpräparate (Umckaloabo radix) eingesetzt werden, die die körpereigenen Abwehrkräfte gegenüber Viren und Bakterien erhöhen.

Ätherische Öle:

Inhalationen zur Abschwellung und Sekrätlösung mit Pfefferminz, Eukalyptus, Fichtennadel, Latschenkiefer.

Thymianwickel hilft sehr gut bei Bronchitiden mit starkem Husten vor allem in der Nacht (45 ml Sonnenblumenöl plus 5 ml Thymianöl ergibt eine 10 % Lösung für Wickel und Auflagen).

Heiße Zitronenwickel helfen sowohl bei Halsentzündungen, als auch bei Bronchitis.

Bei der Entzündung der Nasennebenhöhlen empfiehlt sich neben den Inhalationen auch die Nasenreflextherapie nach Röder. Dabei werden ätherische Öle mittels Wattetupfer in die einzelnen Nasengänge eingebracht (Röderöl: Eukalyptusöl 2,0 + Zitronenöl, Kampfer, Minzöl, Triglyceride, Melissenöl, Anisöl, Rosmarinöl, Salbeiöl, je 1,0).

Hydro-Thermotherapie:

Da kalte Füße reflektorisch eine Minderdurchblutung der Nasenschleimhaut bewirken und Viren somit leichter die Schleimhautbarriere durchdringen können sind warme Senfmehlfußbäder indiziert. Sie werden vor allem in Kombination mit schweißtreibenden Tees angewendet. Man füllt die Fußbadewanne mit 37° warmem Wasser und gibt 2 EL. Senfmehl dazu.

Ausleitungsverfahren:

Die Schröpftherapie hilft bei Bronchitis (paravertebral im Bereich C3-Th12) und bei Rhinitis (im Schulterdreieck und/oder der Nackenzone)



Vorbeugung:

1. Der regelmäßige Verzehr probiotischer Produkte.
2. Sollte auf eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 2 L/Tag geachtet werden, bei fieberhaften Infektionen mehr.
3. Sollte auf ausreichenden Schlaf (mindestens sieben Stunden pro Tag) gesorgt werden.
4. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
5. Wenig Stress bzw. Stress bekämpfen lernen
6. "Abhärtende " Maßnahmen: Kneippsche Teilgüsse und Sauna

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