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U3 – (1 Monat)

Leistungen > Vorsorge > Kinderuntersuchungen

In der Regel ist die U3 die erste Untersuchung beim Arzt in der Praxis, nachdem U1 und U2 normalerweise in der Klinik stattfinden.

Die dritte Vorsorgeuntersuchung ist zwischen der 4. und 5. Lebenswoche fällig (frühestens ab der 3. Lebenswoche und spätestens bis zur 8. Lebenswoche, sonst muss die Untersuchung den Eltern als IGel-Leistung in Rechnung gestellt werden).

Dabei schaut der Arzt insbesondere danach, ob sich das Neugeborene altersgerecht entwickelt hat. Gründlich überprüft er die Körperfunktionen, das Hörvermögen und die angeborenen Reflexe.
Wird gefragt über das allgemeine Verhalten des Kindes. Der Arzt fragt nach Problemen oder Auffälligkeiten beim Trinken, der Verdauung oder beim Schlafen. Wichtig ist, dass die Eltern dem Arzt auch scheinbar nebensächliche Beobachtungen mitteilen. Der Säugling sollte in den ersten zwei bis drei Monaten etwa 150 Gramm pro Woche an Gewicht zunehmen (Mädchen: 49-57 cm und 3-5 kg; Knaben: 50-60 cm und 3-5,5 kg).
Die Trinkmenge pro Tag liegt in dieser Zeit bei 15 Prozent des aktuellen Körpergewichts.

Motorik:

In Rückenlage: Beine flektiert, Fersen auf Unterlage, strampelt alternierend symmetrisch, Hände zeitweise offen, lockere Fäustchen, Blickkontakt, nimmt Fixation auf, folgt Gesicht. In Bauchlage: Beugehaltung, Kopf zur Seite gedreht, Arme flektiert und adduziert, Beine in Knie und Hüfte gebeugt, Gesäß hoch, Krichbewegungen möglich. Provozierte Bewegungen: Hochziehen zum Sitzen: Kopf bleibt zurück, Arme flektiert, Beine flektiert auf Unterlage. Sitzend gehalten: Kopf fällt nach vorn oder hinten, Rücken gleichmäßig gerundet.

Tonus/Reflexe:

Greifreflexe Hände und Füße vorhanden (palmarer Greifreflex: Bestreichen der Handinnenflächen mit dem Daumen
Greifen, Faustschluss; plantarer Greifreflex: Bestreichen der Zehenballen mit dem Daumen Zehenkrallen), Moro-Reflex (laute Geräusche oder Erschütterungen 1. Abstreckphase (Anspannung der Streckmuskulatur + Kopfstreckung), 2. Umklammerungsphase (Anspannung der Beugemuskulatur + Kopfbeugung) seitengleich, Halsstellreaktion positiv (wird der Kopf in Rückenlage gedreht, folgt der Körper "en bloc").

Haut:

Neugeborenenexanthem und der Milchschorf (mit Salizylsäure behandeln)sind typisch. Windeldermatitis: ja-nein.

Hüfte:

Abduktionsprüfung: das Knie kann bis höchstens 3 QF zur Unterlage abduziert werden.
Spätestens jetzt ist zur Kontrolle von Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen des Hüftgelenks eine Ultraschall-Untersuchung vorgeschrieben.

Vitamin D:

Prophylaxe (ab 2. Lebenswoche bis Ende 2. Lj. und 2. Lebenswinterhalbjahr 500 IE Vit. D mit Wasser, Tee, oder Milch direkt in den Mund, nicht ins Fläschchen /z. B. Vigantoletten/, in Kombination mit Kariesprophylaxe z.B. D-Fluoretten), ansonst Gesicht und Hände 2h/Woche der Sonne aussetzen.

Keine Impfungen:

Die Eltern erhalten Informationen über wichtige Schutzimpfungen (bei U 4 anfangen) vor Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis B.

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