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Verstopfung

Ratgeber

Verstopfung (am häufigsten verbreitete Darmeschwerden)

  • Besonders ausgeprägt ist das Problem bei älteren Menschen: bis ca. 40 Prozent der über 65-jährigen sind chronisch verstopft, unter Senioren in Alten- oder Pflegeheimen sogar bis zu 75 Prozent.


  • Unter einer Verstopfung (Obstipation) versteht man die verzögerte Entleerung von zu trockenem und zu hartem Stuhl. Zur Behandlung gibt es eine große Zahl von rezeptfreien Medikamenten. Auf keinen Fall sollten wir aber sofort zu Abführmitteln greifen: Probieren Sie es zuerst mit gesunden Hausmitteln.


  • Eine medikamentöse Therapie sollte grundsätzlich nie ohne Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Generell gilt: eine langerfristige unkontrollierte Einnahme von Abführmitteln kann mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein oder sogar zu einer Verschlimmerung der Verstopfung führen. Nehmen Sie Abführmittel deswegen nicht dauerhaft, sondern so kurz wie möglich ein, da die Anwendung einiger Mittel in einen Teufelskreis "Verstopfung-Abführmittel-Verstopfung" münden kann.


Ursachen einer chronischen Verstopfung (Obstipation) können sein:

  • Bewegungsmangel


  • Langfristige unausgewogene Ernährung (z.B. Mangel an Ballaststoffen, geringe Flüssigkeitszufuhr)


  • Unterdrückung der Stuhlreize


  • Unregelmäßiger Lebensrhythmus


  • Häufigere Einnahme von Abführmitteln


  • Darmerkrankungen



  • Depression




Behandlung einer Verstopfung

1. Ernährung

  • Ballaststoffreiche Ernährung. Ballaststoffe saugen Wasser auf und quellen, was das Volumen des Speisebreies erhöht. Dadurch wird mehr Druck auf die Darmwand ausgeübt, was die Darmtätigkeit und somit die Verdauung anregt. Die Speisereste werden in der Folge schneller durch den Darm transportiert. Wichtig ist, dass Sie zu jeder Ballaststoffdosis mindestens ein Glas Wasser trinken.


  • Füll- und Quellstoffe (Leinsamen, Weizenkleie, Flohsamenschalen), z.B.:

- Flohsamen und -schalen: 1-3 Mal tgl., 1-2 EL in einem Glas Wasser gequollen.
- Essen Sie jeden Tag einen Becher Joghurt/Kefir/Buttermilch (fettarm) mit einem Löffel Kleie oder Leinsamen angereichert. Dazu ein Glas Wasser trinken.


  • Vermeiden von stopfenden Nahrungsmitteln (z.B. Kakao, Schokolade, Weißbrot, Bananen)


2. Flüssigkeit

  • Ausreichend trinken (etwa 2 bis 3 Liter täglich). Ballaststoffe wirken aber nur, wenn ausreichend Wasser zum Aufquellen da ist.


  • Trinken Sie jeden Morgen ein Glas Wasser, das über Nacht abgestanden ist. Ein Glas Wasser oder Fruchtsaft auf nüchternen Magen kann Stuhldrang auslösen.


  • Trinken Sie vor dem Frühstück ein Glas Sauerkrautsaft.



  • Trinken Sie nach dem Essen eine Tasse sehr warmes Wasser.



3. Bewegung, Massage

  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Körperliche Bewegung regt den Darm an.


  • Regelmäßiges Seilhüpfen beseitigt die Verstopfung.



  • Gymnastikübung: Legen Sie sich auf den Rücken. Stützen Sie die Hände in die Hüften, strecken Sie die Beine hoch und machen Sie 10 Minuten lang Radfahr-Bewegungen in der Luft.


  • Legen Sie sich mehrmals am Tag in Rückenlage auf den Boden und massieren Sie sanft mit beiden Händen den Bauch.


  • Morgendliche Bauchmassage vor dem Aufstehen: Massieren Sie etwa zehn Minuten lang leicht die Bauchdecke entlang des Dickdarmverlaufs.


4. Gewohnheiten

  • Unterdrücken des Stuhlgangs vermeiden (nur weil etwa gerade das Telefon klingelt).


  • Gewöhnen Sie den Darm an eine regelmäßige Zeit für den Stuhlgang.


5. Einlauf

Machen Sie sich einen Einlauf. Entweder ein halber Liter lauwarmes Wasser oder Kamillentee.

6. Hydrotherapie

Kalte Fuß- und Beinbäder, Kniegüsse.

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